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Standard International – #2 Post Spatial Devices

Eröffnung: Mittwoch, 09.09.2015, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 10.09. – 14.11. 2015
Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 14.00 – 18.00 Uhr
Sa. 13.00 – 17.00 Uhr
Ort: Geisberg Berlin
Adresse: Geisbergstraße 6 – 9, 10777 Berlin


Teilnehmende Künstler/innen:
Thomas Lenk, Kirstin Arndt, Dieter Detzner, Rolf Julius, Craig Wood, Maria Muñoz, Jürgen Mayer H., Haleh Rejaian, Karsten Konrad, Stephanie Backes, Clemens Vogel & Mads Frandsen, Madeleine Boschan, Vanessa Henn, Ute Essig, Mathias Euwer, Bärbel Dornier

Künstlerische Leitung: Rüdiger Lange

Die Ausstellung „Standard International – Post Spatial Devices #2“ ist eine Fortführung der bestehenden Ausstellung „Standard International – Post Spatial Surfaces #1“ in den Räumen des ehemaligen Postgebäudes in Berlin Schöneberg, gelegen zwischen Wittenbergplatz und Viktoria-Luise-Platz – dem heutigen Geisberg Berlin.
Die für die erste Schau vorwiegend mit den Mitteln der Malerei entstandenen Wand- und Bodenarbeiten wandelten die einstigen Büroräume bereits zu einem speziellen Raumerlebnis. Mit der zweiten Ausstellung greift der Kurator Rüdiger Lange diese besondere Situation auf und ordnet dem Setting skulpturale Arbeiten zu. So ergänzen Plastiken, Objekte und Installationen von 16 internationalen Künstlerinnen und Künstlern die abstrakt-geometrische Formensprache von Wänden und Böden in den elf an den Korridor angrenzenden Büroräumen im Hauptflügel des Gebäudes. Schon vor Beginn der zweiten Ausstellung erfährt das einzigartige Konzept der zweiteiligen Werkschau großen Zuspruch und stellt sich nun der gespannten Erwartungshaltung der Besucherinnen und Besucher der ersten Ausstellung „Standard International – Post Spatial Surfaces #1“.

Im zweiten Teil der Ausstellung „Post Spatial Devices #2“ werden skulpturale Arbeiten zu sehen sein, die sich formal der Tradition der geometrischen Abstraktion zuschreiben lassen. Jede Skulptur, jede Installation, jedes Objekt fordert mit seiner räumlichen Präsenz ein Betrachten aus verschiedenen Perspektiven und das Erleben von Form, Farbe und Fläche auf unterschiedliche Weise. Neben Arbeiten die in ihrer Genese architektonische Überlegungen erahnen lassen, werden andere skulpturale Arbeiten durch Klang oder besondere Materialeigenschaften erfahrbar. Obwohl jedes Werk autonom für sich besteht, schafft ihre Gegenüberstellung mit den existierenden Wand- und Bodenarbeiten eine wesentliche Erweiterung des jeweiligen Raumes; eine Erweiterung, die bereits in der Ausstellung „Post Spatial Surfaces #1“ beispielsweise durch optische Perspektivverzerrungen oder periodischen Pattern erreicht wurde.

„Standard International – Post Spatial Devices #2“ verschränkt nicht nur verschiedenste Bereiche des Wohnens, der Kunst, der Architektur und des Interior Designs unter der Maßgabe einer alle Arbeiten vereinenden geometrisch abstrakten Formensprache, sondern setzt auch Künstlerinnen und Künstler verschiedener Nationen und Generationen in einen Dialog. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten aus dem Nachlass von Thomas Lenk (1933-2014), der 1970 im deutschen Pavillon auf der Venedig Biennale ausstellte, und von dem als Pionier der Klangkunst bekannt gewordenen bildenden Künstler Rolf Julius (1939-2011) neben jungen aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern wie Maria Muñoz oder Mathias Euwer. Dies zeigt, welche Aktualität und Kontinuität die Beschäftigung mit Abstraktion als künstlerisches Mittel besitzt und belegt es exemplarisch an den ausgewählten Arbeiten der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler.



Standard International – Post Spatial Surfaces #1
Teilnehmende Künstler/innen:

Elisabeth Sonneck, Terry Haggerty, Achim Kobe, Tim Stapel, Malene Landgreen, Rainer Splitt, Rebecca Michaelis, Frank Coldewey, Isabelle Borges, Christl Mudrak, Christine & Irene Hohenbüchler


Standard International – Post Spatial Devices #2
Teilnehmende Künstler/innen:

Thomas Lenk, Kirstin Arndt, Dieter Detzner, Rolf Julius, Craig Wood, Maria Muñoz, Jürgen Mayer H., Haleh Rejaian, Karsten Konrad, Stephanie Backes, Clemens Vogel & Mads Frandsen, Madeleine Boschan, Vanessa Henn, Ute Essig, Mathias Euwer, Bärbel Dornier


Die Ausstellung wird von dem Kurator Rüdiger Lange (loop – raum für aktuelle Kunst, Berlin) organisiert. Rüdiger Lange hat als Pionier in Sachen künstlerische Zwischennutzung im Laufe der vergangenen Jahre zahlreiche Projekte organisiert, die sich intensiv mit dem Dialog Kunst, Raum und Architektur befasst haben. Unterstützt wird „Standard International“ von den Projektentwicklern von Geisberg Berlin, FORE Partnership und der COPRO Gruppe.
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Standard International – Post Spatial Surfaces #1

Ort: Geisberg Berlin
Ausstellungsdauer: 01.07. – 16.08. 2015
Öffnungszeiten: Mi. – Fr. 14.00 – 18.00 Uhr
Sa. 13.00 – 17.00 Uhr
Adresse: Geisberstraße 6 – 9, 10777 Berlin

Teilnehmende Künstler/innen:
Elisabeth Sonneck
Terry Haggerty
Achim Kobe
Tim Stapel
Malene Landgreen
Rainer Splitt
Rebecca Michaelis
Frank Coldewey
Isabelle Borges
Christl Mudrak
Christine & Irene Hohenbüchler

Künstlerische Leitung: Rüdiger Lange

Die Ausstellung „Standard International – Post Spatial Surfaces #1“ findet im Geisberg Berlin statt, einem denkmalgeschützten ehemaligen Postgebäude in Schöneberg, gelegen zwischen Wittenbergplatz und Viktoria-Luise-Platz. In zwei Werkschauen werden vor der Entstehung des künftigen Wohnensembles Geisberg Berlin unterschiedliche künstlerische Positionen zu sehen sein. Im ersten Teil befassen sich die in Berlin lebenden, international agierenden Künstlerinnen und Künstler in vielfältigen Auseinandersetzungen, und auf der Basis ihrer langjährigen Erfahrung, mit dem Genre der (Wand)-Malerei. Bearbeitet werden ein Korridor sowie elf angrenzende Büroräume im Hauptflügel des Erdgeschosses. Durch die besonderen architektonischen Voraussetzungen im Geisberg Berlin entstehen hier in einer repräsentativen Show außergewöhnliche Raumkonzepte. Dabei werden die Innenräume in ihrem vorgefunden Zustand weitgehend ignoriert. Das Konzept der Ausstellung zielt vordergründig nicht auf eine ortsspezifische Intervention (In situ) ab. Der Raum tritt in den Hintergrund. Lediglich die Wand- und Bodenflächen werden zum Bildträger.

Der Raum als Zeitmaschine
Den Ausstellungsbesucher erwartet ein vielschichtiges Raumerlebnis: von der funktional geprägten Architektur der 20er Jahre über die Spuren jahrzehntelanger Nutzung als Büro- und Verwaltungsräume bis zum künstlerisch bearbeiteten Raum der Jetztzeit.
So wie die Gestaltung des künftigen Wohnensembles Geisberg Berlin die großartige historische Architektur des Bestandsgebäudes aufgreift und neu formt, so sind auch die Werke der Ausstellung retrospektiv geprägt. Hier gibt es Referenzen zu der geometrisch-abstrakten Kunst der Bauhaus-Bewegung, Verweise auf die Mittel der (konkreten) Malerei und Abstraktion; traditionsreiche Kunstgattungen, die sich seit den 20er Jahren permanent entwickeln und bis heute immer wieder neue Namen tragen.

Beeindruckendes Raumerlebnis
In der Ausstellung „Standard International – Post Spatial Surfaces #1“ verbinden sich das gemeinsame Wissen um die Vision vom Wohnen, Kunst- und Architekturgeschichte, Interior Design und individuelle Wahrnehmung zu einem unmittelbaren, beeindruckenden Raumerlebnis.
Die Ausstellung wird von dem Kurator Rüdiger Lange (loop – raum für aktuelle kunst, Berlin) organisiert. Rüdiger Lange hat als Pionier in Sachen künstlerische Zwischennutzung im Laufe der vergangenen Jahre zahlreiche Projekte organisiert, die sich intensiv mit dem Dialog Kunst, Raum und Architektur befasst haben.

Unterstützt wird „Standard International“ von den Entwicklern von Geisberg Berlin, FORE Partnership und der COPRO Gruppe.